Weine im Naheland
Eine bewegte Erdgeschichte hat der Nahe-Region eine große Bodenvielfalt beschert. Die Reben wachsen auf Schiefergestein, vulkanischen Porphyr- oder Löss- und Lehmböden. Das ermöglicht eine Vielfalt an Rebsorten und Weinstilen. Auf ca. 4000 Hektar erzeugen die Nahewinzer eine Vielfalt hochwertiger Weine mit großem Potential an Frucht, Würze und Gehalt. Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Weiß- und Grauburgunder dominieren die Anbaufläche zu drei Viertel, der Rest ist mit roten Reben wie Dornfelder und Spätburgunder bestockt.
Die meisten Weinlagen im Naheland besitzen eine Hangneigung von max. 30 Prozent und werden durch weitere bäuerliche Nutzflächen harmonisch ergänzt. So gleicht das Anbaugebiet einem hügeligen, natürlichen Flickenteppich und keiner landwirtschaftlichen Monokultur. Überall finden sich noch kleine romantische Wingertshäuschen in ihrer typischen Bauweise.
Die Hauptrebsorten im Naheland
- Riesling
- Müller-Thurgau/Rivaner
- Silvaner
- Weißburgunder
- Grauburgunder
- Kerner
- Scheurebe
- Dornfelder
- Spätburgunder
- Portugieser











